Glücklich

Februar 16th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

Ich habe gerade erfahren, dass ich die schlimmste meiner Klausuren bestanden habe: Medienrecht mit 3,0. Ich habe richtig gezittert, als sich das PDF-Dokument geöffnet hat – als ich meine Note gesehen habe, sind mir so um die tausend Steine vom Herzen gefallen… So glücklich war ich schon lange nicht mehr.

Don’t stop me now

Februar 16th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

Tonight I’m gonna have myself a real good time
I feel alive and the world turning inside out – Yeah!
And floating around in ecstasy

So don’t stop me now don’t stop me
‘Cause I’m having a good time having a good time

I’m a shooting star leaping through the sky
Like a tiger defying the laws of gravity
I’m a racing car passing by like Lady Godiva
I’m gonna go go go
There’s no stopping me

I’m burning through the sky Yeah!
Two hundred degrees
That’s why they call me Mister Fahrenheit

© Queen (“Don’t stop me now”)

Bush in Mainz

Februar 15th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (2 Comments)

Weiß der Geier, warum George W. Bush nach Mainz kommt (am 23. Februar ist es soweit), aber die drehen dort total durch: Die sperren an dem Tag doch tatsächlich für einige Stunden die A3, Rhein und Main und den Luftraum für Privatflugzeuge. Zudem müssen die Anwohner in bestimmten Vierteln mit Einschränkungen rechnen. Weitere Infos gibts hier.
Danke an Dylan für die Info. :-)

Nachtrag: Gerade habe ich gelesen, dass sogar in einigen Schulen der Unterricht ausfallen könnte und sich Firmen auf die Verspätung von Mitarbeitern einstellen sollen… Irgendwie ist das Ganze ziemlich überzogen, oder???

Sakrileg?

Februar 15th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (9 Comments)

Beim Surfen bin ich über eine interessante seltsame Website gestolpert: Sie ist vom “Arbeitskreis zur Vertiefung und Bereicherung der Jugendarbeit im Bistum Münster”, der Karl-Leiser-Jugend.
Ein gewisser Peter hat dort einen sehr langen Text mit dem Titel “Sakrileg – Historische Wahrheit oder dreiste Erfindung? – Anmerkungen zu Dan Browns ‘Sakrileg’ (‘Da Vinci Code’)” geschrieben.

Ich habe das Buch vor einiger Zeit selbst gelesen und war damals ziemlich begeistert von Dan Browns Idee, Realität bzw. wahre Erkenntnisse mit erfundenen Begebenheiten bzw. nicht bestätigten Erkenntnissen zu verknüpfen und das Ganze auch noch verdammt spannend zu machen.

Okay, vielleicht hat das Buch bei dem ein oder anderen wirklich neue Gedanken über die katholische Kirche und den Vatikan bewirkt – aber wenn ich einen Thriller lese, dann gehe ich nicht davon aus, dass alles, was darin steht, Realität ist (und das ist wahrscheinlich auch ganz gut so…).

Was soll man also dagegen haben, wenn Dan Brown die Erkenntnisse von “Verschwörungstheoretikern” (wie es besagter Peter behauptet) in sein Buch einbaut? Muss alles stimmen, was in Büchern geschrieben ist? Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle einmal klarmachen, welche Bücher es nicht geben würde, wenn alles Geschriebene der Wahrheit entsprechen müsste.

Fangen wir bei den Klassikern an. “Faust” von Goethe müsste der Karl-Leisner-Jugend ein großer Dorn im Auge sein: Schließlich wird dort nicht nur der Teufel sondern auch noch eine ganze Menge Geister und Hexen heraufbeschworen. Von anderen Dingen rede ich hier erst garnicht… Oder darf man einen Goethe nicht mehr angreifen (okay, er ist tot…), also darf man seine Bücher nicht mehr angreifen, weil es eben “Klassiker” sind?

Um ein bisschen mehr Richtung Gegenwart zu kommen: Was ist mit dem Fantasy-Klassiker “Der Herr der Ringe”? Die kompletten Bücher dürften eigentlich nicht existieren – schließlich gibt es Mittelerde überhaupt nicht… Glauben die Leser von Tolkien wirklich, dass es Mittelerde mit all den beschriebenen Gestalten wirklich gibt? Ist wohl kaum anzunehmen…

Und noch ein letztes Beispiel: Was ist mit den Vampiren von Anne Rice (“Interview mit einem Vampir”)? Die Vampire leben in der “realen” Welt und sind trotzdem erfunden… Glaubt deshalb auch nur ein Leser der Bücher, dass in New Orleans Vampire leben, die den Leuten ihr Blut aussaugen? Wohl kaum…

Also: Warum sollte man ausgerechnet bei Dan Browns Büchern alles glauben, was erzählt wird? Die Bücher sind reine fiction, auch wenn sie in der “realen” Welt spielen. Lasst den Mann doch die “Verschwörungstheoretiker” lesen und in seinen Büchern verwenden – ich bin ihm nicht böse, wenn er wieder ein neues Buch auf diese Art schreibt.

Supernova

Februar 14th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

“(Exploding Like A) Supernova” – so heißt dieses Blog. Aber was ist eine Supernova?
Wie nicht anders zu erwarten, kommt der Begriff aus der Astronomie. Bei einer Supernova leuchtet ein Stern millionen- bis milliardenfach heller auf, als er normalerweise leuchtet. Es gibt verschiedene Typen von Supernovae, die ich jetzt aber nicht alle erklären werde, weil das dann doch zu weit gehen würde. Weitere Infos dazu hält wie immer die Wikipedia bereit…
Normalerweise tritt eine Supernova am Ende eines “Sternenlebens” auf, markiert als seinen “Tod”. Aus den Überresten einer Supernova entsteht ein sogenanntes “Schwarzes Loch” oder ein Neutronenstern. Nur beim einem Typ der Supernova bleiben keine Reste zurück: Das Sternenmaterial wird komplett im Weltraum verteilt und trägt zu neuen Sternengeburten bei.

Supernovae sind sehr selten zu beobachten, da sie so weit entfernt stattfinden, dass man sie mit bloßem Auge zumeist nicht wahrnimmt. Die erste beobachtete Supernova ereignete sich im Jahr 1006 im Sternbild Wolf. In der Cassiopeia wurden schon zwei Supernovae beobachtet: 1181 und 1572. Kein Wunder, dass dort auch viele neue Sterne entstehen! In der Galaxie, die uns am nächsten ist, dem Andromedanebel, wurde 1885 ein Sternentod festgestellt, die letzte beobachtete Sternenexplosion gab es 1987 in der Großen Magellanschen Wolke.

Hier geht es zu einem schönen und leicht verständlichen Video zum Thema “Supernova”.

Nachtrag: Die Zeile “Exploding Like A Supernova” habe ich übrigens aus dem Savage Garden-Song “Violet” übernommen…

Wahre Worte II

Februar 14th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

“We censor music then give children guns”

“Four letter disease still makes us run. Can’t comprehend that you can die from love.”

Darren Hayes in seinem Song “Spin”.

Wahre Worte…

Februar 14th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

“Can a robot write a symphony?”

“Can a robot turn a canvas into a beautiful masterpiece?”

Del Spooner alias Will Smith in “I, Robot”

Bleibende Eindrücke

Februar 14th, 2005 | Posted by Tanja in Dies & Das - (4 Comments)

Gerade habe ich mir das Ende der “Goldene Kamera”-Verleihung angeschaut. Nein – nicht absichtlich, sondern nur, weil ich zufällig Michael Mittermeier gesehen habe. Und den finde ich nun mal einfach klasse. ;-) Auf jeden Fall hat er als Laudator den Ehrenpreis für Jerry Lewis anmoderiert. Jeder, der seinen Stil kennt, kann sich das ungefähr vorstellen: Die Bühne hat er komplett für sich eingenommen und sogar Bruce Willis im Publikum zum Schmunzeln gebracht.
Nachdem Mittermeier mit seiner “Show” fertig war, ist mir erst aufgefallen, dass ich diesen Jerry Lewis gar nicht kenne – ich habe seinen Namen noch nie zuvor gehört. In diesem Moment ist er mir auch eigentlich total egal, die Wikipedia oder die Internet Movie Database hat genug Informationen über ihn, wenn es jemanden interessiert…
Was bzw. wer mich an dieser Verleihung am meisten interessiert hat, war die Frau, die die “Goldene Kamera” tatsächlich überreicht hat: Geraldine Chaplin.Sie ist die Tochter des großen Charlie Chaplin und hat Jerry Lewis eine rührende Geschichte von ihrem Vater erzählt. Aber auch diese Geschichte ist es nicht, die mich so beeindruckt hat (obwohl sie wirklich ergreifend war…). Es war mehr Geraldine Chaplin selbst. Ihr Auftreten hat mich überzeugt: sie war so ungekünstelt liebenswürdig und charmant – ich würde fast schon britisch sagen *zwinker* – dass ich kaum glauben konnte, dass sie in Kalifornien geboren ist.

Weil es mich interessiert hat, habe ich ein bisschen nachrecherchiert: Ihre erste Hauptrolle (ja, sie kommt ganz nach ihrem Vater und ist auch Schauspielerin!) hatte sie 1965 in “Doktor Schiwago”, vorher hat sie schon in einer der letzten Produktionen ihres Vaters vor der Kamera gestanden: In “Limelight” (1952). Letztes Jahr hat sie in dem spanischen Film “Sprich mit ihr” von Pedro Almodóvar mitgespielt.