Digitale Notizen

back to the roots (since Feb 2005)

Der absolute Tiefpunkt?

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

“Hört Ihr Hund auf jeden, nur nicht auf Sie? Ignoriert die Katze ihre Toilette und zerkratzt die Möbel? Keine Panik. Die Superfrauchen Angela und Gaby kennen sich mit tierischen Problemen aus. Beim Hausbesuch analysieren sie den Alltag zwischen Hundekörbchen und Gassigehen und geben wertvolle Tipps für ein Zusammenleben.”

So beschreibt die TV Movie die neue Doku-Soap “Die Superfrauchen – Einsatz für vier Pfoten” auf RTL 2. Nach den Eltern sind jetzt also die Tierhalter und -liebhaber dran, von Fernsehsendern verarscht zu werden. Wo sind wir denn, dass jetzt schon Tiere einen Psychologen brauchen?

Ehrlich gesagt kenne ich mich in der Fernsehwelt nicht sehr gut aus – aber diese “Soap” scheint für mich im Moment der absolute Tiefpunkt zu sein. Zusammen mit “Verliebt in Berlin” (Sat 1). Da habe ich heute Vormittag aus Verzweiflung und Langeweile vorbeigezappt und konnte es kaum glauben: Es gibt tatsächlich Sendungen, in denen noch schlechter geschauspielert wird als bei “Gute Zeiten Schlechte Zeiten”???? Zudem bin ich allergisch gegen diese “Ich-stelle-ein-hässliches-Entlein-dar-aber-wenn-ich-
meine-Brille-absetze-bin-ich-gleich-der-Traum-aller-Männer”-Verarsche…

Langeweile?

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Heute hatte ich hier schon ziemlich auffällig viele Zugriffe vom Server der FH Darmstadt. Zufällig fängt heute das neue Semester wieder so richtig an… Hatte da etwa jemand gleich am ersten Tag Langeweile? Die Zugriffe waren nämlich nicht in der Mittagspause…

Die Türkei – unbekanntes Urlaubsparadies

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Seit einiger Zeit gehört die Türkei zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen: Die Sommertemperaturen können es mit anderen favorisierten Urlaubszielen wie Spanien und Italien locker aufnehmen, sind aber trotzdem angenehmer als beispielsweise die brütende Hitze in Tunesien oder Ägypten. Selbst im Winter liegt die Temperatur bei angenehmen 15° C. Außerdem gibt es lange Strände, viele neue Hotels und das Meer. Die Flugzeit ist optimal: Gute drei Stunden von Frankfurt/Main nach Antalya, dabei eine Zeitverschiebung von nur einer Stunde. Nach Italien oder Spanien braucht man (mit dem Auto) doppelt bis dreimal so lange. Dazu kommt auch die Tatsache, dass die Türkei (noch) sehr günstig ist.
Ist man erst einmal dort, weiß man auch, warum das so ist: Die Zimmermädchen und Kellner in den Hotels haben ein Monatseinkommen von ca. 150 Euro (plus Trinkgeld), jeder dritte Türke arbeitet in der Landwirtschaft.

Auf dem Bustransfer von Antalya in Richtung Alanya fällt die Umwelt auf: rechts Meer, Strand, dann Straße. Alle paar hundert Meter wird ein neues Hotel gebaut – drumherum nu r Einöde.
Endlich am Hotel angekommen, der erste Schreck: der Bus rumpelt auf einer Art Feldweg zum Haupteingang des *****-Hotels. An der Fassade werden gerade die Lettern des Hotelnamens aufgehängt.
Der Blick vom Balkon hinaus zeigt mehr von der näheren Umgebung: Auch hier nur Meer, Strand und Einöde. Aber besser so, als ein anderes Hotel direkt vor der Nase zu haben.

Zwei Tage später geht es nach Pamukkale, dem wahrscheinlich bekanntesten Ausflugziel der Türkei. Übersetzt bedeutet der Name “Baumwollburg”, was man versteht, wenn man näherkommt. Dann kann man die Kalksinterterrassen bestaunen, die im Laufe von Jahrtausenden durch kalkhaltige Thermalquellen geformt wurden.

Leider haben die Touristen das Naturwunder seit einigen Jahren voll im Griff: Durch Hotels, die oberhalb der Quellen gebaut wurden, verfärbte sich der Kalk und wurde braun-gelb. Als es zu schlimm wurde, mussten die Hotels abgerissen werden – seitdem wird das kalkhaltige Wasser systematisch über die Abhänge geschleust, um die weiße Farbe wieder herzustellen und zu erhalten. Aus dem gleichen Grund darf man in den Quellen auch nicht mehr baden.

Auf der langen Fahrt nach Pamukkale und zurück erfährt man so einiges über das Land und die Leute. Shelale, unsere Reiseleiterin spricht perfekt Deutsch – man hört nicht den geringsten Akzent. “Kein Wunder”, erklärt sie. “Die meisten Menschen, die hier in der Tourismusbranche arbeiten und mit Deutschen zu tun haben, haben einige Zeit in Deutschland gelebt.” Shelale selbst verbrachte ihre ersten acht Lebensjahre in Deutschland, bevor sie mit ihren Eltern in die Türkei zurückkehrte. Eine Zeit lang war Shelale Lehrerin, dann ließ sie sich zur Reiseleiterin ausbilden.
Was sie zu diesem Thema erzählt, ist interessant: Reiseleiter werden in der Türkei vom Staat ausgebildet, um zu verhindern, dass ein falscher Eindruck vom Land vermittelt wird. Worauf dabei der Schwerpunkte gelegt wurde, wird deutlich, wenn man Shelale eine Weile zuhört: “Mustafa Kemal Atatürk” hier, “Mustafa Kemal Atatürk” dort. Es scheint kaum ein Thema zu geben, das man nicht mit Atatürk in Verbindung bringen kann. Aber trotzdem bekommt man viel von der Kultur und den Traditionen der Bevölkerung mit.

Bildquelle: selbstgeschossen, Fotograf: T.M.

Kommunikation…

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

“bezeichnet auf der menschlichen Alltagsebene den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Schrift oder Bild.” (Wikipedia)

Ein wichtiges Kommunikationsmittel der heutigen Zeit ist das Telefon. Seit es gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden wurde und wenig später seinen Siegeszug um die Welt antrat, ist es aus unseren Haushalten nicht mehr wegzudenken. Wie abhängig man in unserer heutigen Gesellschaft vom Telefon ist, merkt man aber erst dann, wenn es einem nicht zur Verfügung steht.

Ich selbst bin seit gestern Nachmittag telefonlos und seitdem kommen ständig Gedanken, wie man das Telefon als nächstes benutzen müsste: Einen Termin beim Arzt ausmachen, die Eltern anrufen oder einfach nur mit der Freundin reden.

Aber das Telefon ist nicht das allerwichtigste Kommunikationsmittel: Ohne die Sprache/Stimme würde uns das beste Telefon der Welt nichts nützen. Dann müsste man wieder komplett auf die geschriebene Kommunikation umsteigen. Eigentlich ein Rückschritt in unserer Entwicklung, denn auch wenn E-Mails, SMS und Co. immer wichtiger werden, ist das Telefon oder Handy doch kaum zu ersetzen. (Neue Möglichkeiten wie die Internettelefonie darf man hier auch schon dazuzählen!)

Diesen Rückschritt zur geschriebenen Kommunikation erlebe ich gerade: Aufgrund von Krankheit kann ich kaum reden – es ist fast ein Wunder, wenn mich jemand versteht. Wenn ich jemandem etwas mitteilen will, muss ich vorher irgendwie auf mich aufmerksam machen – ohne Stimme. In dieser Situation merkt man erst richtig, was man an der Sprache normalerweise hat. Ohne sie ist man von anderen Menschen abhängig: Nicht einmal den Termin beim Arzt könnte ich selbst ausmachen – ich würde von meinem Gegenüber am Telefon wahrscheinlich für verrückt erklärt werden, wenn ich anrufe und in den Hörer flüstere. Abgesehen davon wäre ich mir nicht einmal sicher, ob man mich überhaupt durchs Telefon hört. Und: Zum Telefonieren braucht man immer noch ein funktionierendes Telefon – was ich im Moment nicht habe.
Deshalb bleibe ich (gezwungenermaßen) vorerst bei der schriftlichen Kommunikation und bin dankbar, dass sie sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat: Was würde ich zur Zeit nur tun ohne die Möglichkeit, eine SMS oder E-Mail zu verschicken?

To be with you

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

“To be with you” – ich liebe diesen Song von Mr. Big einfach. Kriege ihn nicht mehr aus meinem Kopf heraus und möchte ihn am liebsten die ganze Zeit vor mich hinsummen. :-) >> Lyrics