In letzter Zeit stolpere ich ständig über verdammt schlecht gemachte Homepages von kleinen Unternehmen und Ortsvereinen. Und wenn ich schlecht schreibe, dann meine ich RICHTIG SCHLECHT. Zum Übelwerden schlecht.
Diese Seiten sind dann meistens mit einer uralten Frontpage-Version programmiert und bestehen jeweils aus mindestens 20 Frames. Außerdem ist die Hälfte der Seiten zwar schon verlinkt aber noch “under construction”, bzw. einfach leer.
Die Homepage des Orchesters, in dem ich mitspiele, ist auch so ein Kandidat. Aber wenigstens in diesem Fall habe ich die Hoffnung, dass sich bald etwas ändern könnte: Unser alter Webmaster ist abgesprungen und ich werde die Aufgabe übernehmen. Noch sind ein paar Dinge zu klären, aber wahrscheinlich kommt es zu einer kompletten Neugestaltung des Webauftritts. Dann kann man die Seite wenigstens wieder anschauen, ohne davon aggressiv oder depressiv zu werden. Und zumindest mir wird die Seite dann gefallen – schließlich werde ich sie gestalten. :-)

Und obwohl der Giornata Mondiale della Gioventù 2000 (oder GMG 2000) genau wie dieses Jahr mitten ins mediale Sommerloch fiel, haben sich die Medien (vor allem die Deutschen) kein bisschen dafür interessiert. Und das, obwohl 120.000 Deutsche (ich meine, mich an diese Zahl erinnern zu können…) nach Rom gepilgert sind. Wir hätten uns damals etwas mehr Medienpräsenz gewünscht – vor allem, weil die Daheimgebliebenen so einen Eindruck von unseren Erlebnissen bekommen hätten. Aber nein, kein Fernsehsender und auch kaum eine Zeitung hat den GMG auch nur eines Blickes gewürdigt. Auch der darauffolgende Weltjugendtag 2002 in Toronto hat sehr wenig mediale Aufmerksamkeit genossen – bis zu dem Moment, in dem verkündet wurde, dass der nächste WJT in Deutschland stattfinden wird. In diesem Augenblick tauchte der Weltjugendtag plötzlich am Horizont der Medien auf.







Hier schreibt Tanja Morschhäuser, Online-Journalistin, ganz privat.