Digitale Notizen

back to the roots (since Feb 2005)

Odyssee nach Hause

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Kurzes Protokoll meiner Heimfahrt mit wem wohl? Der Deutschen Bahn natürlich:

Am Bahnsteig:
“Die Regionalbahn XY hat heute 5 bis 10 Minuten Verspätung.”
5 Minuten später eine weitere Durchsage:
“Die Regionalbahn XY hat leider 20 Minuten Verspätung.”
Und dann:
“Die Regionalbahn XY fällt heute wegen eines Lokschadens aus. Um 14:13 Uhr haben sie die nächste Anschlussmöglichkeit mit Regionalbahn YZ.”
Um 14:10 Uhr dann die nächste Dursage:
“Die Regionalbahn YZ hat heute 5 bis 10 Minuten Verspätung.
20 Minuten später fährt der Zug endlich ein.

Am nächsten Bahnhof
“Die Regionalbahn XZ hat heute leider 5 bis 10 Minuten Verspätung.”
10 Minuten später kam sie dann tatsächlich angefahren. Damit hätte keiner mehr gerechnet.

Zu diesem Sch***-Tag hätte es gepasst, wenn ich meinen Anschlussbus auch noch verpasst hätte. Habe ich aber nicht. Dafür habe ich insgesamt 3 Stunden gebraucht – für eine Strecke, die man mit dem Auto in 30 Minuten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer guten Stunde schafft… :-(

Bon Jovi: Back to the roots

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Bon Jovi sind wieder härter geworden – back to the roots! Auf dem aktuellen und neunten Studioalbum Have a nice day ist kein einziger Schnulzschmalz-Song á la Bed-of-Roses-Always-Thank-you-for-loving-me zu finden. Dafür gibts ein paar hitverdächtige Ohrwürmer (z.B. Story of my life) und hymnenähnliche Songs wie Dirty Little Secret, für die Bon Jovi bekannt sind. Etwas härter geht’s auch bei Novocaine zur Sache.
Der einzige Schwachpunkt des Albums ist die Möchtegern-Ballade Wildflower: zu langsam und dafür eindeutig zu wenig “Ohrwurm”. Aber was macht schon ein mittelmäßiger Song auf dem Album, wenn der Rest mindestens gut ist?

Kurz gesagt: Ein härteres, solides Album, das nicht nur inhaltlich leere Songs aneinanderreiht, sondern auch teilweise Inhalte bietet. Bestes Beispiel dafür: Der (politisch motivierte) Titelsong Have a nice day oder Last man standing als Hymne an “handgemachte” Musik und “echte” Musiker.

Das Ergebnis

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Jetzt ist es raus: Ich habe eine “Längsfraktur ohne Dislokation” im ersten Glied meines Fingers und deshalb natürlich eine Schiene verpasst bekommen. Aber noch habe ich etwas Hoffnung, was das Konzert am Wochenende angeht: Die Schiene dürfte mich beim Spielen nicht behindern, wenn ich meine Spielweise ein bisschen anpasse und statt dem ersten Fingergelenk nur das zweite biege. Wahrscheinlich Glück gehabt – und in 10 Tagen ist alles wieder gut. :-)