Digitale Notizen

back to the roots (since Feb 2005)

Überraschung

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Da komme ich total fertig und durchgefroren vom Rosenmontagsumzug heim – und was finde ich auf meinem Schreibtisch? Eine “Best of”-CD von Johnny Cash. Danke, dem edlen Spender! Das macht den Abend doch gleich angenehmer…

Ich habe übrigens bei dieser Gelegenheit festgestellt, dass ich doch mehr von Cash kannte als “Ring of fire”. Und zwar “The Night They Drove Old Dixie Down”, “Don’t Take Your Guns To Town”, “A Boy Named Sue”, “(Ghost) Riders In The Sky” und natürlich “Bonanza”…

Auf in den Kampf!

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Schichtzwiebel-Look anziehen (ja, es ist kalt draußen…), das dämliche Mexikaner-Kostüm schnappen und dann muss ich mich schon auf den Weg machen. Los gehts ja erst um 13:31 Uhr, aber ich muss ja besagten 80-Kilometer-Umweg machen…

Ausnahmezustand

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Ich kann es nicht verstehen, wieso wegen Fasching/Karneval/whatever ein so großes Theater veranstaltet wird, wie man es in der Gegend um meinen Wohnort tut. Gut, der Seligenstädter Rosenmontagszug mit seinen über 100 Zugnummern mag der “größte, schönste und originellste Zug in der Region” sein und vierzig- bis fünfzigtausend Zuschauer sind auch nicht von schlechten Eltern. Aber muss man deshalb den kompletten öffentlichen Nahverkehr aus den Angeln heben? Was ist zum Beispiel mit den Leuten, die am Rosenmontag lieber arbeiten gehen, als sich das Faschingstreiben anzutun? Die dürfen dann nämlich am Ortsrand aus dem Bus aussteigen und zu Fuß gehen. Und Seligenstadt zu Fuß kann weit sein…

Oder – um ein extremes Beispiel zu bringen – meine Situation morgen: Ich wohne keine fünf Kilometer von Seligenstadt entfernt und bin mit dem Bus in ca. 15 Minuten dort. Nur morgen nicht. Um zu unserem Aufstellungsort für den Umzug zu kommen, fahre ich morgens mit der Bahn in meinen Heimatort, um dort mit unserem Orchesterbus (der in die Stadt reinfahren darf…) zurückzufahren. Das ist ein Umweg von schlappen 80 Kilometern! Und im Anschluss an den Umzug darf ich noch fünf Kilometer nach Hause laufen, denn ich gehe nicht davon aus, dass morgen irgendetwas funktionieren wird…

Was bleibt noch zu sagen? Ich hoffe, wenigstens nicht zu viel schreckliche Musik ertragen zu müssen und dass die Faschingszeit bald wieder vorbei ist. Und ganz zum Schluss ein dreifach resigniertes und frustriertes

Seligenstadt Helau! Seligenstadt Helau! Seligenstadt Helau!