Heißt es nicht immer, mit dem Alter wird alles schlimmer? Gesundheitlich meine ich? Auf mich trifft das anscheinend nicht zu: Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die Sehstärke meines rechten Auges um fast eine Dioptrie verbessert, im anderen ist sie gleich geblieben. So kanns weitergehen – und ich kann irgendwann auf meine nervigen Kontaktlinsen verzichten! ;-)
Seit ca. einer halben Stunde fährt draußen das Rote Kreuz die Straßen ab und macht Lautsprecherdurchsagen:
“Achtung, Achtung! Hier spricht das Deutsche Rote Kreuz. Kommen Sie jetzt zum Blutspenden und helfen Sie Leben retten. Achtung, Achtung…”
Ich habe ja nichts gegen Blutspenden und dass man Werbung dafür macht. Aber geht das denn nicht anders? Da, wo ich herkomme, hängt man Tage Wochen vorher Plakate und Transparente mit dem nächsten Blutspendetermin aus. Bei diesen Durchsagen hier kommt man sich vor wie im Krieg. Vor allem dann, wenn man bei der ersten Durchsage nur die Hälfte hört. Und zwar das:
“Achtung, Achtung! Hier spricht das Deutsche Rote Kreuz. [...] Leben retten.”
Dass es das Wort “glockenspiel” auch im Englischen gibt, wusste ich bis eben nicht. Irgendwie hat das Wort einen schönen Klang, fast so schön wie das Instrument selbst ;-)
Manche Sachen nimmt man sein Leben lang nicht wahr und auf einmal sind sie da und schlagen richtig ein. Wie Johnny Cash zum Beispiel.
Natürlich hatte ich den Namen vorher schon gehört und konnte ihn auch grob zuordnen (also genau zwei Schlagworte: “Musik” und “Ring of fire”). Das wars dann aber auch schon. Nachdem ich heute “Walk the line” gesehen habe, wird sich das wohl ändern. Der Film ist beeindruckend, sein Leben auch und die Musik gefällt mir richtig gut – werde wohl gleich mal iTunes einen Besuch abstatten…
Da rufen ehemalige Klassenkameraden (nicht von mir…) auf der neuen Handynummer – die sie eigentlich gar nicht haben können – an, um wegen einem Klassentreffen nach der aktuellen Adresse zu fragen. Dabei steht die Adresse relativ öffentlich im Internet: nämlich mindestens bei dasoertliche.de und ist damit leichter zu bekommen als eine nicht öffentliche Handynummer…
Diese Woche: “Nobody’s hero” von Bon Jovi
Das Gemeinschaftsprojekt schicksalsengel.de von zwei Freundinnen (eine hier, eine da), einer Bekannten und mir ist endlich wieder online. Nachdem mich das Content-Management-System Mambo ziemlich geärgert hat, habe ich das Ganze jetzt auf Typo3 aufgesetzt – worauf ich übrigens ganz stolz bin! ;-)
Mein zweites Typo3-Projekt – die neue Homepage meines Orchesters – wird wahrscheinlich im März freigeschaltet. Dieses Design ist ein bisschen ausgefallener als Schicksalsengel und die Homepage ist mit zwei Sprachoptionen auch wesentlich aufwändiger. Der Link folgt, wenn die Seite online ist!
Die Musikindustrie jammert mal wieder und will neuerdings beispielsweise “intelligente Aufnahmesoftware” verbieten lassen. Langsam habe ich das ewige Geheule der Musikindustrie echt satt.
Gut, ich kaufe nur äußerst selten CDs, bin dafür aber seit einiger Zeit regelmäßiger iTunes-Kunde. Wann ich meine letzte CD gebrannt habe, weiß ich gar nicht mehr, so lange ist das schon her. Und dass bei den aktuellen Hammer-Preisen für CDs die Verkäufe zurückgehen ist doch eigentlich auch logisch, oder? Mehr möchte ich dazu jetzt auch gar nicht mehr loswerden, ich bin einfach tierisch genervt von der Musikindustrie, die sich meiner Meinung nach überhaupt nicht beklagen darf.
[via]


Hier schreibt Tanja Morschhäuser, Online-Journalistin, ganz privat.