1 Monat

November 22nd, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (1 Comments)

Die Tage werden dunkler, die S-Bahn wird täglich voller – kaum zu glauben, dass es schon Anfang Dezember ist und schon mein zweiter Monat bei der FR angefangen hat. Oder dass ich schon über ein Jahr nicht mehr in München wohne… Aber zurück zum Thema: seit ich meinen neuen Job angefangen habe weiß ich, was ich in den letzten Jahren vermisst habe – manchmal ganz deutlich und bewusst, meistens aber eher diffus und unbewusst: die Arbeit in einer Redaktion. Umgeben von Kollegen, die journalistisch denken – das ist sehr angenehm.

Ich habe zwar in den letzten Jahren viel gelernt an der Schnittstelle zu Marketing, Sales, Produktmanagement und PR, aber mein Herz schlägt für den Online-Journalismus und Social Media. Das habe ich studiert, das wollte ich immer beruflich machen und genau das mache ich jetzt. Ich glaube, ich bin glücklich.

Total vernetzt

November 13th, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (3 Comments)

Nachdem ich vor einiger Zeit noch enttäuscht war von der schlechten Bedienbarkeit von YouTube, Twitter und Facebook auf dem Fernseher, kam mir heute eine neue Idee: Wenn es eine App gibt, mit der man iTunes fernsteuern kann, vielleicht gibt es so etwas auch für den internetfähigen Fernseher? Gedacht, gesucht: Es gibt eine entsprechende App vom Fernsehhersteller, die zumindest auf iPhone und iPad gut funktioniert (während die iOs-App den Fernseher einfach findet, muss man sich bei der Android-App leider zu Tode konfigurieren…).

Und so macht es jetzt auch Spaß, YouTube-Videos auf dem Fernseher zu schauen, denn mit einem iPhone tippt es sich tausend Mal komfortabler als mit einer gewöhnlichen Fernbedienung. Die Krönung ist aber die Nutzung auf dem iPad. So könnte auch Twitter auf dem Fernseher interessant werden – vorausgesetzt, ein Splitscreen (z.B. rechts Fernsehsendung, links die passenden Tweets dazu) funktioniert. Ob und wie das geht, werde ich mir dann wohl demnächst mal anschauen.

Jetzt dürft ihr mich für verrückt erklären ;-)

Anderswo

November 10th, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (0 Comments)

Ein paar von euch haben sicher schon auf anderen Kanälen mitbekommen, dass ich letzte Woche einen neuen Job angefangen habe – ich bin seit Anfang des Monats Redakteurin in der Digitalen Redaktion der Frankfurter Rundschau.

Weil so ein Start bei einem neuen Arbeitgeber immer anstrengend ist (so viele neue Aufgaben, Programme, Themen, Menschen!), ist es hier etwas ruhiger als angekündigt. Dieses Mal habe ich aber einen guten Grund und werde hier mit mehr “Power” weitermachen, sobald ich im Job “angekommen” bin.

In der Zwischenzeit könnt ihr auf fr-tablet.de lesen, was ich zur aktuellen Tablet-Ausgabe der FR zu sagen habe. Und wer ein iPad besitzt: ich kann die App absolut empfehlen!

Nur einen Monat zu früh

November 1st, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (3 Comments)

Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, jetzt schon über Weihnachten zu schreiben – zumal ich ja eigentlich Weihnachten nie mochte. Dieses Jahr habe ich allerdings das Gefühl, dass es dieses Mal anders sein könnte. Ich freue mich nämlich jetzt schon darauf, dass ich zum ersten Mal in einer Wohnung wohne, in der ich Platz für einen Christbaum habe und in der es sich auch lohnt, weil ich über Weihnachten dort bin. Ich freue mich darauf, Weihnachtsschmuck zu kaufen, den ich jahrelang gemieden habe und ich habe sogar Lust, Plätzchen zu backen.

Genau genommen bin ich damit ja auch nur einen guten Monat zu früh – das alles ist also halb so wild ;-)

Frankfurt

Oktober 31st, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (10 Comments)

Auf dem Weg zu Kunden bin ich seit Februar relativ regelmäßig mit der S-Bahn durch Frankfurt gefahren. Dabei ist die eine oder andere Berührung mit der Stadt natürlich nicht ausgeblieben – trotzdem ist mir Frankfurt, die Stadt, die keine 100km von meinem Heimatort entfernt ist, bisher fremd geblieben. Aber: je mehr Zeit man in einer Stadt verbringt, desto besser sollte man sie kennenlernen. Ich hoffe, das gilt auch für Arbeitszeit. Denn ab morgen arbeite ich in Frankfurt und fange von Sachsenhausen aus an, die Stadt etwas besser kennenzulernen.

Und das ist wirklich dringend notwendig: neben zwei Sachsenhäuser Kneipen kenne ich nämlich hauptsächlich die Zeil und das Nordwestzentrum. Ein Versuch, Frankfurt besser kennenzulernen, hat sich vor einigen Jahren auf die Paulskirche beschränkt, in der Nähe des Römers war ich nur einmal während des Weihnachtsmarkts und der Ort, an dem ich wohl bisher die meist Zeit in Frankfurt verbracht habe, ist die Hugendubel-Filiale auf der Zeil. Wird Zeit, dass sich das ändert – vor allem, weil ich dank eines Reiseführers herausgefunden habe, dass Frankfurt mehr zu bieten hat als Äbbelwoi und Hochhäuser… ;-)

Das Jahr der Klassentreffen

Oktober 30th, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (3 Comments)

Woran merkt man, dass man “alt” wird? Wenn man zum 10-jährigen Klassentreffen der ehemaligen Realschulklasse eingeladen wird. Sage und schreibe 10 Jahre sind seit dem Abschluss vergangen – und trotzdem erkennt man jeden noch, als hätte man erst gestern gemeinsam die Schulbank gedrückt. Besonders spannend ist es, sich mit Ex-Mitschülern zu unterhalten, mit denen man während der Schulzeit wegen der berühmt-berüchtigten “unterschiedlichen Cliquen” nur wenig zu tun hatte. Was mich besonders gefreut hat: alle haben sich scheinbar zum Positiven verändert (ich hoffe ja, dass das die Anderen auch über mich denken ;-) ). Aufgefallen ist mir, dass ich mich nur noch lückenhaft an die gemeinsame Schulzeit erinnere. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch drei Jahre gymnasiale Oberstufe angehängt habe und für mich die Zeit auf der Realschule eben nicht die letzten Schuljahre waren…

Da dieses Jahr anscheinend das Jahr der Klassentreffen ist, habe ich dann auch gleich noch meine ehemalige Grund- und Hauptschulklasse getroffen – was irgendwie seltsamer war, da die gemeinsame Zeit in diesem Fall NOCH länger zurück liegt. Aber auch hier habe ich eine Erkenntnis gewonnen: diejenigen der Anwesenden, die es am nötigsten hatten, sich zu verändern, haben sich positiv verändert. Und das ist doch ein gutes Fazit für einen Abend voller Erinnerungen.

So ruhig hier? oder: back to the roots

Oktober 29th, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (11 Comments)

In letzter Zeit hatte ich keinen großen Spaß daran, mich privat mit Social Media zu beschäftigen. Das hat nicht nur dieses Blog (das leider traditionell immer als erstes leiden muss) zu spüren bekommen, sondern auch meine Accounts bei Twitter, Facebook und Google+ (mit dem ich ehrlich gesagt auch noch nicht warm geworden bin). Zu dieser allgemeinen Unlust kam hinzu, dass ich mich mit dem Design des Blogs doch nicht so richtig anfreunden konnte und ich mich selbst zu sehr in die Ecke gedrängt hatte, mehr über Social Media und Co. zu schreiben.

Da ich hier wieder mehr Leben hineinbringen möchte (denn: bloggen ist toll, ich bin ein großer Fan und möchte dieses Blog auf keinen Fall sterben lassen!), habe ich also folgendes getan:

- ein neues Design ausgesucht, das irgendwie “back to the roots” ist, nämlich minimalistisch und aufs Wesentliche fokusiert.
- beschlossen, die Fokussierung auf Social Media aufzuheben. Ich blogge also ab sofort wieder über alles, worüber ich schreiben möchte: “back to the roots”.

Vom relativ neuen Namen “Digitale Notizen” habe ich mich dagegen nicht getrennt – er ist nach wie vor treffender als der alte Name “Supernova”.

Vielleicht fällt auf, dass ich komplett auf die Einbindung eines Like-, +1- und Tweet-Buttons verzichtet habe. Das habe ich erst einmal ganz bewusst getan, vielleicht kommen die Buttons zurück, vielleicht auch nicht. Das wird sich mit der Zeit zeigen…

Und jetzt bin ich erst einmal stolz, dass ich die bisher wahrscheinlich längste Blogpause (fast 3 Monate) hiermit beendet habe.

(Lob und Kritik sowie Fehlermeldungen zum Theme bitte wie immer in den Kommentaren posten!)

Wisst ihr, was ich hier vermisse?

August 5th, 2011 | Posted by Tanja in Dies & Das - (6 Comments)

Ich vermisse die Muse, täglich mehrere Blogeinträge zu schreiben – aber noch viel mehr vermisse ich eure Kommentare. Mir ist klar, dass ich nicht ganz unschuldig daran bin – meine ständigen und immer länger werdenden Blogpausen tragen sicherlich nicht dazu bei, dass hier mehr kommentiert wird.

Und dann kommen auch noch die ganzen Möglichkeiten dazu, die sich außerhalb eines Blogs bieten: Twitter, Facebook, Google+. Ja, es ist einfacher, bei einem dieser Dienste auf den geteilten Link zu antworten und ich freue mich auch über jede dieser Reaktionen. Aber eigentlich hätte ich die Kommentare viel lieber hier im Blog.

Warum? Weil sich beispielsweise eine Diskussion erst richtig entwickeln kann, wenn die Diskutanten nicht auf mehrere Netzwerke verteilt argumentieren. Wenn jemand auf Twitter antwortet, der Nächste bei Facebook kommentiert und ein Dritter auf Google+, dann kommt maximal eine Diskussion mit mir zustande – und das ist schade.

Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass mir persönlich ein Kommentar im Blog mehr wert ist als ein Kommentar an anderer Stelle. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die in der Regel per E-Mail oder privater Nachricht zum Geburtstag gratulieren – einfach weil ich finde, dass eine E-Mail oder Nachricht mehr “wert” ist als der schnelle Eintrag auf einer Pinnwand (das könnt ihr euch ja schon einmal merken *hust*).

[Edit: Übrigens ist dieser Beitrag nicht als fishing for compliments comments gedacht - ich freue mich trotzdem über jeden Kommentar.]