Digitale Notizen

back to the roots (since Feb 2005)

Total vernetzt

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Nachdem ich vor einiger Zeit noch enttäuscht war von der schlechten Bedienbarkeit von YouTube, Twitter und Facebook auf dem Fernseher, kam mir heute eine neue Idee: Wenn es eine App gibt, mit der man iTunes fernsteuern kann, vielleicht gibt es so etwas auch für den internetfähigen Fernseher? Gedacht, gesucht: Es gibt eine entsprechende App vom Fernsehhersteller, die zumindest auf iPhone und iPad gut funktioniert (während die iOs-App den Fernseher einfach findet, muss man sich bei der Android-App leider zu Tode konfigurieren…).

Und so macht es jetzt auch Spaß, YouTube-Videos auf dem Fernseher zu schauen, denn mit einem iPhone tippt es sich tausend Mal komfortabler als mit einer gewöhnlichen Fernbedienung. Die Krönung ist aber die Nutzung auf dem iPad. So könnte auch Twitter auf dem Fernseher interessant werden – vorausgesetzt, ein Splitscreen (z.B. rechts Fernsehsendung, links die passenden Tweets dazu) funktioniert. Ob und wie das geht, werde ich mir dann wohl demnächst mal anschauen.

Jetzt dürft ihr mich für verrückt erklären ;-)

Anderswo

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Ein paar von euch haben sicher schon auf anderen Kanälen mitbekommen, dass ich letzte Woche einen neuen Job angefangen habe – ich bin seit Anfang des Monats Redakteurin in der Digitalen Redaktion der Frankfurter Rundschau.

Weil so ein Start bei einem neuen Arbeitgeber immer anstrengend ist (so viele neue Aufgaben, Programme, Themen, Menschen!), ist es hier etwas ruhiger als angekündigt. Dieses Mal habe ich aber einen guten Grund und werde hier mit mehr “Power” weitermachen, sobald ich im Job “angekommen” bin.

In der Zwischenzeit könnt ihr auf fr-tablet.de lesen, was ich zur aktuellen Tablet-Ausgabe der FR zu sagen habe. Und wer ein iPad besitzt: ich kann die App absolut empfehlen!

Nur einen Monat zu früh

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, jetzt schon über Weihnachten zu schreiben – zumal ich ja eigentlich Weihnachten nie mochte. Dieses Jahr habe ich allerdings das Gefühl, dass es dieses Mal anders sein könnte. Ich freue mich nämlich jetzt schon darauf, dass ich zum ersten Mal in einer Wohnung wohne, in der ich Platz für einen Christbaum habe und in der es sich auch lohnt, weil ich über Weihnachten dort bin. Ich freue mich darauf, Weihnachtsschmuck zu kaufen, den ich jahrelang gemieden habe und ich habe sogar Lust, Plätzchen zu backen.

Genau genommen bin ich damit ja auch nur einen guten Monat zu früh – das alles ist also halb so wild ;-)

Frankfurt

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Auf dem Weg zu Kunden bin ich seit Februar relativ regelmäßig mit der S-Bahn durch Frankfurt gefahren. Dabei ist die eine oder andere Berührung mit der Stadt natürlich nicht ausgeblieben – trotzdem ist mir Frankfurt, die Stadt, die keine 100km von meinem Heimatort entfernt ist, bisher fremd geblieben. Aber: je mehr Zeit man in einer Stadt verbringt, desto besser sollte man sie kennenlernen. Ich hoffe, das gilt auch für Arbeitszeit. Denn ab morgen arbeite ich in Frankfurt und fange von Sachsenhausen aus an, die Stadt etwas besser kennenzulernen.

Und das ist wirklich dringend notwendig: neben zwei Sachsenhäuser Kneipen kenne ich nämlich hauptsächlich die Zeil und das Nordwestzentrum. Ein Versuch, Frankfurt besser kennenzulernen, hat sich vor einigen Jahren auf die Paulskirche beschränkt, in der Nähe des Römers war ich nur einmal während des Weihnachtsmarkts und der Ort, an dem ich wohl bisher die meist Zeit in Frankfurt verbracht habe, ist die Hugendubel-Filiale auf der Zeil. Wird Zeit, dass sich das ändert – vor allem, weil ich dank eines Reiseführers herausgefunden habe, dass Frankfurt mehr zu bieten hat als Äbbelwoi und Hochhäuser… ;-)

Das Jahr der Klassentreffen

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Woran merkt man, dass man “alt” wird? Wenn man zum 10-jährigen Klassentreffen der ehemaligen Realschulklasse eingeladen wird. Sage und schreibe 10 Jahre sind seit dem Abschluss vergangen – und trotzdem erkennt man jeden noch, als hätte man erst gestern gemeinsam die Schulbank gedrückt. Besonders spannend ist es, sich mit Ex-Mitschülern zu unterhalten, mit denen man während der Schulzeit wegen der berühmt-berüchtigten “unterschiedlichen Cliquen” nur wenig zu tun hatte. Was mich besonders gefreut hat: alle haben sich scheinbar zum Positiven verändert (ich hoffe ja, dass das die Anderen auch über mich denken ;-) ). Aufgefallen ist mir, dass ich mich nur noch lückenhaft an die gemeinsame Schulzeit erinnere. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch drei Jahre gymnasiale Oberstufe angehängt habe und für mich die Zeit auf der Realschule eben nicht die letzten Schuljahre waren…

Da dieses Jahr anscheinend das Jahr der Klassentreffen ist, habe ich dann auch gleich noch meine ehemalige Grund- und Hauptschulklasse getroffen – was irgendwie seltsamer war, da die gemeinsame Zeit in diesem Fall NOCH länger zurück liegt. Aber auch hier habe ich eine Erkenntnis gewonnen: diejenigen der Anwesenden, die es am nötigsten hatten, sich zu verändern, haben sich positiv verändert. Und das ist doch ein gutes Fazit für einen Abend voller Erinnerungen.