Digitale Notizen

back to the roots (since Feb 2005)

Was bringt 2012?

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

In vielen Blogs habe ich in den vergangenen Tagen persönliche Jahresrückblicke gelesen. 2011 war rückblickend gesehen ein (beruflich) anstrengendes Jahr für mich: der zweite Umzug innerhalb kürzester Zeit, Arbeitsamt, Businessplan, Steuerberater, Selbstständigkeit und zwei (tolle!) Auftraggeber (all das innerhalb weniger Wochen), dann der Job auf den ich immer gehofft hatte (er hat etwas auf sich warten lassen, aber wie heißt es so schön: gut Ding will Weile haben).

2011 war nicht schlecht, nur wahnsinnig schnell, kurvenreich und anstrengend. 2012 wird besser – deshalb wage ich lieber einen Ausblick statt einen ausführlichen Blick zurück:

Es warten auf mich mindestens drei Konzerte, auf die ich mich schon sehr lange freue: Alex Band (das Dritte Konzert innerhalb von nicht einmal zwei Jahren!), Rea Garvey und Bryan Adams (seit meinem ersten Konzert im vergangenen Jahr bin ich infiziert…). Womit mal wieder bestätigt wäre, dass ich fast nur Musik von Männern höre…

Kleinere Ausflüge und größere Reisen sind gerade in der Planungsphase – fehlt nur noch die Genehmigung der Urlaubstage. Dann geht es 2012 nach München (zum ersten Mal seit meinem Abschied 2010), nach Berlin (wenn der Urlaub genehmigt wird bin ich auch dieses Jahr wieder bei unserem “Klassentreffen”, der re:publica dabei) und im Herbst hoffentlich in die USA (Verwandtschaftsbesuch und die Ostküste – was ich schon seit gefühlten Ewigkeiten machen wollte).

Auch beruflich bleibt es weiter spannend: ich freue mich auf viel Neues, das ich jeden Tag lerne und auf die vielen unterschiedlichen Aufgaben und Aspekte, die die Arbeit mit sich bringt. Und ganz besonders freue ich mich, immer mal wieder an den Ausgaben für die tolle Tablet-App mitwirken zu dürfen.

Was mich sonst noch erwartet im neuen Jahr? Ich weiß es nicht, aber ich lasse mich gerne überraschen. Etwas weniger Tempo als 2011 wäre allerdings ganz nett.

Nur einen Monat zu früh

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, jetzt schon über Weihnachten zu schreiben – zumal ich ja eigentlich Weihnachten nie mochte. Dieses Jahr habe ich allerdings das Gefühl, dass es dieses Mal anders sein könnte. Ich freue mich nämlich jetzt schon darauf, dass ich zum ersten Mal in einer Wohnung wohne, in der ich Platz für einen Christbaum habe und in der es sich auch lohnt, weil ich über Weihnachten dort bin. Ich freue mich darauf, Weihnachtsschmuck zu kaufen, den ich jahrelang gemieden habe und ich habe sogar Lust, Plätzchen zu backen.

Genau genommen bin ich damit ja auch nur einen guten Monat zu früh – das alles ist also halb so wild ;-)

So ruhig hier? oder: back to the roots

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

In letzter Zeit hatte ich keinen großen Spaß daran, mich privat mit Social Media zu beschäftigen. Das hat nicht nur dieses Blog (das leider traditionell immer als erstes leiden muss) zu spüren bekommen, sondern auch meine Accounts bei Twitter, Facebook und Google+ (mit dem ich ehrlich gesagt auch noch nicht warm geworden bin). Zu dieser allgemeinen Unlust kam hinzu, dass ich mich mit dem Design des Blogs doch nicht so richtig anfreunden konnte und ich mich selbst zu sehr in die Ecke gedrängt hatte, mehr über Social Media und Co. zu schreiben.

Da ich hier wieder mehr Leben hineinbringen möchte (denn: bloggen ist toll, ich bin ein großer Fan und möchte dieses Blog auf keinen Fall sterben lassen!), habe ich also folgendes getan:

- ein neues Design ausgesucht, das irgendwie “back to the roots” ist, nämlich minimalistisch und aufs Wesentliche fokusiert.
- beschlossen, die Fokussierung auf Social Media aufzuheben. Ich blogge also ab sofort wieder über alles, worüber ich schreiben möchte: “back to the roots”.

Vom relativ neuen Namen “Digitale Notizen” habe ich mich dagegen nicht getrennt – er ist nach wie vor treffender als der alte Name “Supernova”.

Vielleicht fällt auf, dass ich komplett auf die Einbindung eines Like-, +1- und Tweet-Buttons verzichtet habe. Das habe ich erst einmal ganz bewusst getan, vielleicht kommen die Buttons zurück, vielleicht auch nicht. Das wird sich mit der Zeit zeigen…

Und jetzt bin ich erst einmal stolz, dass ich die bisher wahrscheinlich längste Blogpause (fast 3 Monate) hiermit beendet habe.

(Lob und Kritik sowie Fehlermeldungen zum Theme bitte wie immer in den Kommentaren posten!)

Wisst ihr, was ich hier vermisse?

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Dies & Das

Ich vermisse die Muse, täglich mehrere Blogeinträge zu schreiben – aber noch viel mehr vermisse ich eure Kommentare. Mir ist klar, dass ich nicht ganz unschuldig daran bin – meine ständigen und immer länger werdenden Blogpausen tragen sicherlich nicht dazu bei, dass hier mehr kommentiert wird.

Und dann kommen auch noch die ganzen Möglichkeiten dazu, die sich außerhalb eines Blogs bieten: Twitter, Facebook, Google+. Ja, es ist einfacher, bei einem dieser Dienste auf den geteilten Link zu antworten und ich freue mich auch über jede dieser Reaktionen. Aber eigentlich hätte ich die Kommentare viel lieber hier im Blog.

Warum? Weil sich beispielsweise eine Diskussion erst richtig entwickeln kann, wenn die Diskutanten nicht auf mehrere Netzwerke verteilt argumentieren. Wenn jemand auf Twitter antwortet, der Nächste bei Facebook kommentiert und ein Dritter auf Google+, dann kommt maximal eine Diskussion mit mir zustande – und das ist schade.

Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass mir persönlich ein Kommentar im Blog mehr wert ist als ein Kommentar an anderer Stelle. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die in der Regel per E-Mail oder privater Nachricht zum Geburtstag gratulieren – einfach weil ich finde, dass eine E-Mail oder Nachricht mehr “wert” ist als der schnelle Eintrag auf einer Pinnwand (das könnt ihr euch ja schon einmal merken *hust*).

[Edit: Übrigens ist dieser Beitrag nicht als fishing for compliments comments gedacht - ich freue mich trotzdem über jeden Kommentar.]

Was Social Media für mich bedeutet

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Social Media

Social Media – es gibt gefühlte tausend Definitionen dafür und wahrscheinlich Milliarden Dinge, die man damit tun kann. Hier soll es nicht darum gehen, sondern um meine ganz persönlichen Erfahrungen damit. Was bedeutet Social Media für mich? Ich versuche es mit drei Beispielen:

re:publica 2011
Wir kommen zu dritt ins Restaurant, an einen Tisch, an dem schon einige andere re:publica-Besucher sitzen. Dort begrüßt mich @prcdv mit “Und, wie lebt es sich in der Traumwohnung?”. Ob man es mir in diesem Moment angemerkt hat, weiß ich nicht – aber ich war sehr verwirrt. Erst nach einem heimlichen Blick aufs Namensschild hatte ich kapiert, dass Christian schon meinen Umzug über Twitter mitverfolgt hatte…

Man könnte das so zusammenfassen: Menschen, die du zum ersten Mal triffst, wissen evtl. schon einiges über dich und evtl. warst du sogar mit ihnen in Kontakt, ohne es sofort zu wissen.

Twitter und E-Mail
Neulich bekam ich eine Mail an meine Mailadresse, bei einem Kunden. Ob wir uns nicht zufällig auf Twitter folgen würden, ihr Twitter-Name sei @meta_physik. Und siehe da: ich kenne einen “Geschäftskontakt” schon mehrere Jahre über Twitter, die Astronomie-Blogosphäre und das Blog-Teleskop.

Die Zusammenfassung könnte hier lauten: Man weiß nie, wer hinter einer Mailadresse steckt oder bei einem Kunden arbeitet.

Kicktipp
Seit es auf die neue Bundesliga-Saison zugeht, habe ich Lust, in einer Tipprunde mitzumachen. Ohne Einsatz, nur zum Spaß und in einer netten Gruppe. Über Twitter und Facebook habe ich keine gefunden, aber @marcthomalla hat mich gestern Abend auf die Idee gebracht, selbst eine zu gründen. Gedacht, getan und neben einer interessanten Kicktipp-Gruppe mit momentan 18 Teilnehmern (wer mitmachen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen, sich anzumelden!) hatte ich heute meinen Spaß auf Twitter oder (was @danielrehn viel besser ausgedrückt hat:)

Noch keinen einzigen Punkt bei #kicktipp geholt, aber schon Trash Talk galore mit @ und @. Herrlich =D
@danielrehn
Daniel Rehn

Das möchte ich zusammenfassen mit den Worten, mit denen Daniel meine Freude auf Twitter vorhin kommentiert hat: It’s a kind of magic … No, it’s the interwebz ;-)

Insgesamt gesehen, ist Social Media eine wahnsinnig große Unterstützung dabei, Dinge zu tun, für die ich im wahren Leben wahrscheinlich zu schüchtern wäre. Durch Social Media lerne ich Menschen kennen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Ein Twitter-Netzwerk kann Fragen beantworten und Hilfestellung geben bei Problemen, bei denen ich früher ratlos geblieben wäre oder mich stundenlang durch Halbwahrheiten in Foren gequält hätte. Relevante Informationen finden den Weg zu mir, ich kann mit Hilfe diverser Twitter-Servicekanäle die meisten Hotline-Warteschleifen umgehen und nicht zu vergessen: es macht einfach Spaß.