Digitale Notizen

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Mein “guter Vorsatz”: mehr Social Media

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Social Media

Ich erstelle prinzipiell zum Start eines neuen Jahres keine Listen mit Vorsätzen. Was bringen Vorsätze, wenn es sie nur wegen eines bestimmten Datums gibt?

Trotzdem habe ich gerade ein paar Vorsätze gefasst. Nicht für dieses Jahr und nicht zu einem bestimmten Termin, sondern einfach so, weil ich das Gefühl habe, dass ich etwas vernachlässige, das mir eigentlich wichtig ist: das Bloggen, Twittern und ganz allgemein die Beschäftigung mit Social Media. Da es mir Spaß macht, sollte es mir eigentlich leicht fallen. Wie auch immer – bei der Umsetzung dürft ihr mich begleiten (und natürlich immer gerne anfeuern!) – ganz “social” über Facebook, Twitter und dieses Blog.

Die #twipprunde – Twitter goes Kicktipp

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Social Media

Ich hatte gestern bereits kurz darüber geschrieben, finde aber, die #twipprunde hat ihren eigenen Blogeintrag verdient (nachdem sie schon bei Nico und Daniel erwähnt wurde). Also, worum geht es?

Die #twipprunde ist eine kicktipp-Tipprunde zur ersten Fußball-Bundesliga. Teilnehmen kann jeder, der meint, die anderen Teilnehmer schlagen zu können der möchte – die Anmeldung ist offen. Da die Idee quasi auf Twitter entstand, braucht es natürlich auch ein Hashtag, das @digitaljakob, @danielrehn und ich in nur drei Tweets gefunden haben: #twipprunde. Zu gewinnen gibt es nichts Ruhm, Ehre, viel Spaß und wahrscheinlich den einen oder anderen Tweet der Konkurrenten.

Die Regeln in Kürze
Jeder Tipp muss bis 5 Minuten vor Anpfiff des jeweiligen Spiels abgegeben sein. Getippt wird das genaue Ergebnis nach 90 Minuten (eigentlich klar, es gibt ja keine Verlängerung und auch kein Elfmeterschießen…). Es gilt: für das exakt richtig getippte Ergebnis gibt es 4 Punkte, für die richtige Tordifferenz 3 Punkte und für die richtige Tendenz 2 Punkte. Außerdem werden vor Beginn der Saison (also noch bis Freitag, 20:25 Uhr) Tipps auf den Herbstmeister, dt. Meister, die drei letzten Plätze, den Torschützenkönig und den ersten Trainerwechsel abgegeben. Jede richtige Antwort auf eine dieser Fragen bringt 4 Punkte.

Und hier geht’s zur #twipprunde »

Was Social Media für mich bedeutet

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Social Media

Social Media – es gibt gefühlte tausend Definitionen dafür und wahrscheinlich Milliarden Dinge, die man damit tun kann. Hier soll es nicht darum gehen, sondern um meine ganz persönlichen Erfahrungen damit. Was bedeutet Social Media für mich? Ich versuche es mit drei Beispielen:

re:publica 2011
Wir kommen zu dritt ins Restaurant, an einen Tisch, an dem schon einige andere re:publica-Besucher sitzen. Dort begrüßt mich @prcdv mit “Und, wie lebt es sich in der Traumwohnung?”. Ob man es mir in diesem Moment angemerkt hat, weiß ich nicht – aber ich war sehr verwirrt. Erst nach einem heimlichen Blick aufs Namensschild hatte ich kapiert, dass Christian schon meinen Umzug über Twitter mitverfolgt hatte…

Man könnte das so zusammenfassen: Menschen, die du zum ersten Mal triffst, wissen evtl. schon einiges über dich und evtl. warst du sogar mit ihnen in Kontakt, ohne es sofort zu wissen.

Twitter und E-Mail
Neulich bekam ich eine Mail an meine Mailadresse, bei einem Kunden. Ob wir uns nicht zufällig auf Twitter folgen würden, ihr Twitter-Name sei @meta_physik. Und siehe da: ich kenne einen “Geschäftskontakt” schon mehrere Jahre über Twitter, die Astronomie-Blogosphäre und das Blog-Teleskop.

Die Zusammenfassung könnte hier lauten: Man weiß nie, wer hinter einer Mailadresse steckt oder bei einem Kunden arbeitet.

Kicktipp
Seit es auf die neue Bundesliga-Saison zugeht, habe ich Lust, in einer Tipprunde mitzumachen. Ohne Einsatz, nur zum Spaß und in einer netten Gruppe. Über Twitter und Facebook habe ich keine gefunden, aber @marcthomalla hat mich gestern Abend auf die Idee gebracht, selbst eine zu gründen. Gedacht, getan und neben einer interessanten Kicktipp-Gruppe mit momentan 18 Teilnehmern (wer mitmachen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen, sich anzumelden!) hatte ich heute meinen Spaß auf Twitter oder (was @danielrehn viel besser ausgedrückt hat:)

Noch keinen einzigen Punkt bei #kicktipp geholt, aber schon Trash Talk galore mit @ und @. Herrlich =D
@danielrehn
Daniel Rehn

Das möchte ich zusammenfassen mit den Worten, mit denen Daniel meine Freude auf Twitter vorhin kommentiert hat: It’s a kind of magic … No, it’s the interwebz ;-)

Insgesamt gesehen, ist Social Media eine wahnsinnig große Unterstützung dabei, Dinge zu tun, für die ich im wahren Leben wahrscheinlich zu schüchtern wäre. Durch Social Media lerne ich Menschen kennen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Ein Twitter-Netzwerk kann Fragen beantworten und Hilfestellung geben bei Problemen, bei denen ich früher ratlos geblieben wäre oder mich stundenlang durch Halbwahrheiten in Foren gequält hätte. Relevante Informationen finden den Weg zu mir, ich kann mit Hilfe diverser Twitter-Servicekanäle die meisten Hotline-Warteschleifen umgehen und nicht zu vergessen: es macht einfach Spaß.

Ausgewählte Social-Media-Artikel

von Tanja | veröffentlicht am | abgelegt in der Kategorie Social Media

Drei Mal pro Woche verbringe ich zwei Stunden meines Tages in der S-Bahn und lese via iPhone sehr viele Artikel. Die besten davon bookmarke ich per Instapaper oder schicke sie mir per Mail zu. Eine kleine Auswahl, die in den letzten Wochen zusammengekommen ist und die vielleicht nicht nur mich interessiert:

Der Artikel “Brand Awareness im Social Web” beschreibt am Beispiel Blendtec (die berühmten “Will it blend?”-Videos!), wie man mit Hilfe von Social Media die Bekanntheit einer Marke steigert und geht dann näher darauf ein, wie man das auf Facebook erreichen kann.

“Gekaufte Fans und die Angst der Manager vor Social Media” erläutert, warum es nicht um die Anzahl der Fans und Follower geht, warum trotzdem so viele auf diese Kennzahlen schauen und worum es wirklich geht.

“Warum der Social-Media-Mix nicht nur aus Facebook und Twitter besteht” ist ein Artikel bei dem ich mich während des Lesens dabei ertappt habe, ständig zu nicken. Kurz gesagt ist es ein Plädoyer für Blogs, denn Inhalte, die nur bei Twitter und Facebook veröffentlicht werden, “versenden” sich sehr schnell.

Im Mashable-Artikel “HOW TO: Deal With Negative Online Sentiment About Your Brand” geht es um die so genannte “Badvocacy” – gemeint sind sich verbreitende, negative Kommentare über eine Firma im Netz. Erklärt wird, wieso es dazu kommt, wie man die “Badvocates” findet und anspricht und was man tun kann, um negative Kommentare zu vermeiden.

Das t3n-Magazin hat sich eine Twitter-Studie zum fünften Geburtstag des Microblogging-Dienstes genauer angeschaut und kommt zu dem Schluss: “Blogger haben mehr Einfluss als traditionelle Medien”.

Die meisten Links habe ich in meiner Twitter-Timeline gefunden und weiß leider nicht mehr, wem ich welchen Link zu verdanken habe…